Traumatherapie

 

Traumatherapie beschäftigt sich mit der Frage, wie seelische Wunden, die durch zutiefst erschütternde Erlebnisse gerissen wurden, wieder heilen können. Diese Erlebnisse können Naturkatastrophen oder Unfälle sein, oft genug aber sind sie leider „von Menschen gemacht“. Kriegserlebnisse, Verfolgung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt können tiefe seelische Verwundungen nach sich ziehen. Dies äußert sich dann z. B. in Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Alpträumen, einem ständigen Gereiztsein, einer andauernden „Habachtstellung“, Hypernervösität, der Unmöglichkeit anderen Menschen zu vertrauen, Flashbacks und Intrusionen (dem immer wieder erneuten Erleben der traumatischen Situation), sexuellen Funktionsstörungen und so viele Symptome mehr. Besonders bei durch Menschen verursachte Traumata gibt es im Nachhinein die Erfahrung des Alleingelassenseins, was die Traumatisierung dann noch vertieft.

Hier gilt: die Zeit heilt nicht alle Wunden!

 

Wenn Ihnen solche schwierigen Erfahrungen widerfahren sind, finden Sie bei mir folgendes Angebot:

Jede Traumatherapie benötigt einen „Boden“, um sich mit den traumatischen Erlebnissen auseinandersetzen zu können. Dieser Boden basiert auf einer achtsamen, transparenten und zugewandten Therapiebeziehung, die das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen fördert. Auf dieser Basis kann es möglich werden, sich mit dem Erlebten auseinanderzusetzen.

 

Traumatherapie gliedert sich dabei in mehrere Phasen:

In der Stabilisierungsphase werden Techniken eingeübt, die Ihnen helfen, wieder besser im Alltag zurechtzukommen. Manche PatientInnen sind bereits dadurch schon ausreichend entlastet.

Für andere Betroffene ist es sinnvoll, sich zusätzlich mit dem Trauma oder den traumatischen Situationen konkret auseinanderzusetzen, um die „eingefrorene“ neuronale Verarbeitung „aufzuwecken“ und dann nach der Bearbeitung mit dem Erlebten abschließen zu können.

Jeder Mensch, der traumatisiert wurde, kann zum Abschluss der Therapie von einer Integrationsphase profitieren. Dort entsteht der Raum, sich mit Gefühlen der Trauer auseinanderzusetzen, ebenso wird aber auch eine Neuorientierung möglich.

 

In der Traumatherapie nutze ich Methoden der PITT (psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Reddemann), des EMDR (Eye Movement Desensitizationand Reprocessing nach Shapiro), der kreativen leibtherapeutischen Traumatherapie, der DBT (dialektisch behaviouralen Therapie nach Linehan) sowie Übungen zur Achtsamkeit.

 

Für diesen Weg biete ich Ihnen meine Unterstützung und Begleitung an.